Forstmaschinen Leasing

Die Holzindustrie wächst stetig – und damit auch die Forstwirtschaft. Auch wenn es von Zeit zu Zeit schwächere Perioden geben kann, wird irgendwann jemand Holz brauchen. Es ist keine Frage, ob ein Forst- oder Holzunternehmen benötigt wird oder nicht, es ist nur eine Frage des Zeitpunkts. Ihre Arbeit ist für Bauunternehmen von wesentlicher Bedeutung. Vom Hausbau über Möbel bis hin zur Wohnkultur wird Holz für so viele verschiedene Dinge benötigt. Wenn die Nachfrage nach Holz und plötzlich steigt, sind Forst- und Holzunternehmen auf zusätzliche oder effizientere Maschinen angewiesen. Nur wenige Unternehmen können sich jedoch spontan neue Forst- oder Landmaschinen leisten. So liegt der Betrag für eine Kombi-Forstmaschine zwischen 250.000 und 500.000 Euro.

Eine Finanzierung per Kredit lohnt sich häufig nicht. Ist der Kredit nach einigen Jahren abgezahlt, sind die Maschinen längst veraltet – es fallen immer mehr Reparaturen an und es sind bereits deutlich effizientere Modelle auf dem Markt. Zwar bringt jede Finanzierungsmethode ihre individuellen Vor- und Nachteile mit und nicht immer erweist sich das Leasing als die cleverste Lösung, gerade im Bereich der Forst- und Landwirtschaft lohnt sich das Leasing von Maschinen jedoch meistens. Hier erfahren Sie, welche Forst- und Landmaschinen geleast werden können, welche Möglichkeiten das Leasing bietet und wann Sie dieses in Erwägung ziehen sollten.

Was bedeutet Forstmaschinen Leasing?

Beim Forstmaschinen Leasing wird die benötigte Maschine von einer geeigneten Leasinggesellschaft, die diese zur Verfügung stellt, geliehen (engl.: to lease = mieten). Gegen zuvor festgelegte monatliche Gebühr geht die gewünschte Forstmaschine für die Dauer der Vertragslaufzeit in den Besitz des Leasingnehmers über.

Als Leasingnehmer können Sie also mit den gewünschten Geräten arbeiten, obwohl diese weiterhin der Leasinggesellschaft gehören. Mit einem Leasingvertrag werden Sie der Besitzer, nicht jedoch der Eigentümer. Während der festgelegten Mietzeit sind Sie als Besitzer für die Wartung sowie für anfallende Reparaturen zuständig. Bei neuen Forst- und Landmaschinen fallen jedoch nur selten Reparaturen an – hat die geleaste Maschine das Alter erreicht, in dem anfallende Reparaturen exponentiell zunehmen, befindet sich diese oft wieder im Besitz der Leasinggesellschaft. Es empfiehlt sich also, preislich faire Leasingverträge mit relativ geringer Laufzeit zu wählen. So können Sie Reparaturen vermeiden und Ihre Ausstattung regelmäßig gegen modernere und effizientere Maschinen austauschen.

Welche Forstmaschinen können geleast werden?

Das Leasing-Angebot für Branchen wie die Land – und Forstwirtschaft wächst. Im Grunde können Sie alle Maschinen leasen, die Sie für Ihr Unternehmen benötigen. So können Sie zum Beispiel folgende Geräte zur Holzernte und -verarbeitung leasen:

  • Holzvollernter, Harvester
  • Kombi-Forstmaschinen, Fällmaschinen
  • Bagger
  • Forstraupen
  • Holzschlepper, Skidder
  • Mähdrescher
  • Hackmaschinen
  • Holztransporter und Anhänger
  • Mulcher

Vorteile des Forstmaschinen Leasings

Wie alle Finanzierungsmethoden bietet auch das Forstmaschinen Leasing verschiedene Vorteile, die vor allem im finanziellen Bereich zu finden sind. Geringe monatliche Leasingraten senken den finanziellen Druck und erhalten den Cashflow. Darüber hinaus können Sie Kosten für Reparaturen einsparen, die mit zunehmenden Alter der Gerätschaften immer häufiger anfallen. Insgesamt bietet Leasing zeitliche und finanzielle Flexibilität: Während eine gekaufte Forstmaschine unwahrscheinlich teuer ist und häufig einige Jahre oder sogar Jahrzehnte im Besitz des Käufers ist, kann sich der Leasingnehmer – sollte er zum Beispiel wissen, dass er alle 2 Jahren ein moderneres und effizienteres Gerät besitzen möchte – für eine Vertragslaufzeit entscheiden, der auf seine individuellen Bedürfnisse und Wünsche abgestimmt ist.

1. Effizienz steigern

Geräte zur Holzernte und -verarbeitung sind extrem hohen Belastungen ausgesetzt. Die durchschnittliche Lebensdauer von Forstmaschinen beträgt 12.000 bis 20.000 Stunden. Im Vergleich dazu halten Baumaschinen durchschnittlich 34 Prozent länger. Einige Reparaturen sind zwar unvermeidlich, jedoch nimmt die Häufigkeit der Reparaturen mit zunehmendem Alter der Geräte zu, was sich negativ auf Ihre Produktivität und Ihren Gewinn auswirkt. Neue Geräte reduzieren Reparaturen – und damit Kosten und Ausfallzeiten – und steigern die Effizienz. Durch das Leasing der Ausrüstung bleibt der Cashflow erhalten, wodurch Sie Ihr benötigtes Equipment aufrüsten können und die Effizienz weiter gesteigert wird.

2. Die richtige Kalkulation

Durch die Finanzierung oder das Leasing von Forst- und Landmaschinen können Unternehmen den Druck, einen Cashflow zu generieren oder zu erhalten, verringern. Forst- und Landmaschinen sind nicht günstig. Eine neue Kombi-Forstmaschine kann zwischen 250.000 und 500.000 Euro kosten. Das Leasing von Forst- und Landmaschinen, auch über Jahre hinweg, verringert die Auswirkungen dieser Ausrüstungskosten: Geringe monatliche Kosten erhalten Ihren Cashflow und ermöglicht es, nicht an anderen Stellen einsparen zu müssen. Doch auch eine Finanzierung ist nicht immer sinnvoll: Das Geld, das Sie über die Zeit aufwenden müssen, bleibt dasselbe – am Ende sind Sie der Eigentümer einer Maschine, die bald veraltet ist und aufgrund der bald anfallenden Reparaturen zusätzliche finanzielle Leistungen von Ihnen erfordert. Leasen Sie das Gerät, können Sie es nach Beendigung der Laufzeit an Ihren Partner zurückgeben und sich für ein neues Modell entscheiden.

3. Zahlen Sie nur dann, wenn Sie arbeiten

Saisonale Faktoren beeinflussen Branchen wie die Forst- und Landwirtschaft. Obwohl der Winter verhältnismäßig mild ist, gibt es auch in Deutschland immer wieder starken Schneefall und andere Ereignisse, die Straßensperrungen erfordern und die Arbeit nahezu unmöglich machen. Da sich die Produktion in diesen Zeiträumen von Natur aus verlangsamt, ist es sinnvoll, Ihr Leasing darauf abzustimmen. Sollten Sie in den Wintermonaten nicht arbeiten oder einem anderen Job nachgehen, können Sie das Leasing mit etwas Glück im April beginnen und im Oktober beenden (z.B. bei einer Vertragslaufzeit von 36 Monaten). Ob eine Laufzeit von 36 Monaten o.ä. angeboten wird, ist jedoch vom Leasingpartner abhängig. Vergleichen Sie verschiedene Anbieter und entscheiden Sie sich für einen Leasingpartner, dessen Leistungen und Leasingraten auf Ihre Bedürfnisse und Finanzen abgestimmt ist.

4. Ältere Geräte leasen

Nicht jedes Unternehmen kann es sich leisten, alle paar Jahre neue Maschinen zu finanzieren, leasen oder gar zu kaufen – gerade, wenn es sich um eine Forstmaschine einer bekannten Marke wie John Deere handelt. Auch wenn das Leasing im Allgemeinen unter anderem damit punktet, dass Unternehmen immer über die neusten Produkte verfügen können, ohne diese immer wieder kaufen zu müssen, können natürlich auch ältere Geräte geleast werden. Bei älteren Modellen oder solchen, die mit weniger Leistungsmerkmalen ausgestattet sind, sind die monatlichen Leasingraten niedriger.

Geräte zur Holzernte und -verarbeitung leasen – warum?

Stellen Sie sich Ihre Finanzen als Waldgebiet vor. Das Kaufen von Geräten zur Holzernte und -verarbeitung ist mit dem Abholzen des gesamten Waldes gleichzusetzen – ohne Wiederaufforstung. Sie arbeiten mit dem geernteten Holz und hoffen, immer wieder neue Wälder zu finden, die das Geschäft am Laufen halten. Es ist riskant. Das Leasing ist wiederum mit einer nachhaltigen Forst- und Landwirtschaft gleichzusetzen. Sie roden Wälder, widmen sich aber gleichzeitig dem Waldbau und der Wiederaufforstung. Ihre Wälder wachsen nach, erhalten Ihr Geschäft und verringern das Risiko.